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Post-editing

Post-Editing ist ein grundlegender Schritt in der aufstrebenden maschinellen Übersetzung (MT), wobei der von einem maschinellen Übersetzungssystem erzeugte Inhalt überprüft und korrigiert wird, um den geforderten Qualitätsstandard sicherzustellen. So wird die Geschwindigkeit der Technologie mit der menschlichen Genauigkeit und Urteilsfähigkeit kombiniert. Beim Post-Editing werden zwei Methoden unterschieden:

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Leichtes Post-Editing (Light Post-Editing):

Beim leichten Post-Editing wird der maschinell übersetzte Text auf gravierende inhaltliche und sprachliche Fehler überprüft, ohne auf stilistische Feinheiten zu achten. Diese Art der Nachbearbeitung ist bei rein informativen Texten sinnvoll, bei denen die Genauigkeit der Aussage wichtig, die sprachliche Flüssigkeit jedoch zweitrangig ist. Eine so erstellte Übersetzung kann zum Beispiel für die interne Dokumentation eines Konzerns mit Präsenz in mehreren Ländern durchaus ausreichend sein.

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Vollständiges Post-Editing (Full Post-Editing):

Das vollständige Post-Editing beinhaltet eine gründliche Revision des maschinell übersetzten Textes, um das Qualitätsniveau einer professionellen menschlichen Übersetzung zu erreichen. Hierbei werden grammatikalische und stilistische Fehler korrigiert und besonders auf Konsistenz und richtige Fachbegriffe geachtet. Ziel ist ein Textprodukt, dass für Veröffentlichungen oder Marketingkampagnen geeignet ist.

Post-editing

Eine hybride Strategie, die das Beste aus Technologie und menschlicher Expertise vereint und die Effizienz steigert, ohne die Qualität der Übersetzungen zu beeinträchtigen.

Vorteile des Post-Editing von Maschinenübersetzungen (MTPE):

  • Zeitersparnis: Die maschinelle Übersetzung liefert einen ersten Entwurf, der den Arbeitsaufwand erheblich reduziert.
  • Terminologische Konsistenz: Besonders wichtig in technischen Betriebssparten, die eine Einheitlichkeit der Fachbegriffe erfordern.
  • Flexibilität: Der menschliche Anteil an der Übersetzung kann leicht je nach Budget und Qualitätsanspruch angepasst werden.

Allerdings erfordert die Nachbearbeitung erfahrene Fachübersetzer/-innen, um die oft subtilen Fehler der maschinellen Vorübersetzung sicher zu erkennen und zu korrigieren. Auch müssen die Erwartungen an Schnelligkeit und Qualität genau abgewogen werden.
Post-Editing ist somit eine hybride Strategie, bei der die Vorteile von Technologie und menschlichem Fachwissen und Erfahrung kombiniert werden, um die Effizienz der Übersetzungsprozesse ohne Qualitätseinbußen zu steigern.

Beispiele für den Einsatz von Post-Editing sind:

  • Menschliche Nachbearbeitung von maschinell generierten Übersetzungen (leichtes Post-Editing und vollständiges Post-Editing)
  • Vorbereitung von Texten für die maschinelle Übersetzung
  • Prüfung der Schlüssigkeit
  • Zweisprachige Revision
  • Terminologiekontrolle
  • Proofreading

Die Tradeus-Methode

Tradeus Traduccions nutzt alle Vorteile und Stärken der beiden Übersetzungsmethoden um damit hochwertige deutsche und spanische Übersetzungen zu liefern, die perfekt auf den Kundenbedarf abgestimmt sind.